Design Thinking

Seit einigen Jahren setzt die IW Akademie Design Thinking ein, um mit ihren Kunden maßgeschneiderte Konzepte zu entwickeln und unkonventionelle, innovative Lösungen zu erarbeiten.

Worum geht es beim Design Thinking?

Die Innovationsmethode Design Thinking eignet sich bei komplexen, schwer zu fassenden Fragestellungen, die eine neuartige, kreative Lösung erfordern. Es handelt sich bei der Methode um einen sechsstufigen, iterativen Prozess, der eine strukturierte Herangehensweise für zunächst undurchsichtige Problemstellungen bietet. Wichtig dabei ist die heterogene, multidisziplinäre Zusammensetzung der Workshopteilnehmer. Diese befördert eine große Perspektivenvielfalt, erleichtert es den Teilnehmern, neue Blickwinkel einzunehmen und begünstigt innovative Ideen.

Der Design Thinking Prozess:

In der ersten Phase (Verstehen) geht es darum, den Problemraum abzustecken und die zentrale Fragestellung zu erarbeiten. Denn nur wer die richtige Frage stellt, kann die richtigen Antworten finden. In der Beobachtungsphase versuchen sich die Workshopteilnehmer in den Nutzer und dessen Bedürfnisse hineinzuversetzen. Sie beobachten, befragen oder recherchieren, vor welchen Herausforderungen der Nutzer bzw. der Kunde steht, was ihn motiviert, was ihn lähmt und wie seine Perspektive auf die Fragestellung aussieht. Die dritte Phase dient dazu, eine gemeinsame Sichtweise zu definieren. Die Erkenntnisse aus Phase zwei werden gesammelt und verdichtet. Die Teilnehmer fokussieren sich auf ausgewählte Aspekte, die sie in den folgenden Phasen weiter vertiefen und bearbeiten möchten. Phase vier (Ideen finden) dient der Sammlung vieler Lösungsmöglichkeiten. Zentral in diesem Schritt ist es, dass Ideen nicht vorzeitig bewertet oder ausgeschlossen werden. Es geht darum, möglichst viele, kreative Ideen und Lösungen zu generieren, um am Ende die beste Wahl treffen zu können. Das Prototyping dient dazu, die gesammelten Ideen schnell zu visualisieren bzw. für den Nutzer greifbar zu machen. Er soll „mit den Händen denken“ können, um in der Testphase ein adäquates Feedback zu den Lösungsvorschlägen geben zu können.

Bei jedem dieser Schritte sind die Nutzer-/Kundenorientierung und die Betrachtung der übergeordneten Frage- bzw. Problemstellung aus Sicht des jeweiligen Nutzers von höchster Wichtigkeit. Der Prozess ist nicht linear. Im Gegenteil: ein iteratives Vorgehen ist erwünscht. Vor allem dann, wenn Kundenbedürfnisse missverstanden oder „falsche“ Ideen verfolgt wurden, ist es oftmals notwendig, zu einem vorherigen Schritt zurückzukehren, um den Fehler zu korrigieren und um letztlich eine für den Nutzer optimale Lösung finden zu können.


Design Thinking im IW

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln nutzt Design Thinking aktiv, um die Innovationskultur im eigenen Haus zu stärken. Es verfügt über – durch das Hasso Plattner Institut in Potsdam ausgebildete – Design Thinking Moderatoren sowie über einen Kreativraum, der eigens zur Anwendung der Methode geschaffen wurde.

Auch für Kunden der IW Akademie besteht die Möglichkeit, Design Thinking in Workshops selbst kennenzulernen oder Elemente des Design Thinking in unseren Seminaren unmittelbar anzuwenden. Unternehmen, die Design Thinking schon jetzt erfolgreich für sich nutzen, sind unter anderem SAP, die Deutsche Bahn, Siemens oder Henkel.

Raum für Kreativität